Es war nach dem Krieg,
Es herrschte die Not.
Die Bauern von Graun
Waren vom Staudamm bedroht.
Die Bauern verstanden die Sprache nicht.
Man führte die Bauern hinters Licht.
Sie schrieben dem Papst, doch der vergaß
Auf die Bauern von Graun, zu schauen.
Die Höfe gesprengt,
Die Kirche versenkt.
Nur der Turm blieb stehen,
Ist noch heute zu sehen.
Die meisten mussten den Ort verlassen,
Die die blieben, konnten ihr Unglück nicht fassen.
Dann wurde zu spät
Das Wasser abgedreht.
Wenn Ihr fährt nach Graun,
Um den Turm anzuschauen.
Denkt an die Stürme und Fluten,
An die Gletscher, die bluten.
Die Welt, die zerfällt
Und fragt Euch warum.
Was hat das alles mit uns zu tun.
Zu tun.
